Pfefferspray als Selbstverteidigungsmittel

Wer kennt das nicht – man lebt in einer großen Stadt, welche nicht gerade als ungefährlich angesehen wird. Manchmal muss man einfach zu Fuß nach Hause gehen. Zusätzlich wird es oft schon dunkler, und die Menschen auf der Straße werden immer weniger. Hier haben selbst die kräftigsten Männer etwas Angst, da es nicht unbekannt ist, dass es schon viele Raubüberfälle auf ältere und junge Menschen gegeben hat. Es gibt eine nützliche Lösung – Selbstverteidigung.

Selbstverteidigung beschreibt die Abwehr (eventuell auch das Zurückschlagen) bei einem Angriff durch eine andere Person. Es gibt 2 Regeln, welche bei der Selbstverteidigung eingehalten werden müssen:Sie dient ausschließlich zur Verteidigung. Wer jemanden angreift, weil diese Person „gefährlich“ sein könnte, riskiert damit eine Straftat, welche in vielen Fällen nicht nur mit einer Geldbuße bestraft wird.Die zweite wichtige Regel: Man darf den Angriff nur solange abwehren, bis der Täter die Flucht ergreift oder aufgibt. Das bedeutet, dass man nicht noch einmal zuschlagen darf, wenn man merkt, dass der Täter die Flucht ergreifen möchte. Falls es aus einem Schockzustand trotzdem einmal passiert, ist es nicht weiter schlimm. Bei einer Gegenüberstellung in einem Prozess gewinnt fast immer die angegriffene Person.Der Pfefferspray dient als Hilfe bei AttackenEs gibt auch bestimmet Mittel zur Selbstverteidigung. Ein Beispiel ist der Pfefferspray. Die Hauptsubstanzen, welche im Pfefferspray enthalten sind, sind Pfeffer und Wasser. Pfefferspray ist in vielen Onlineshops erhältlich. Hier wird er meistens in kleinen Sprühdosen verkauft, welche mit Treibgas aufgefüllt sind, damit der Spray schnell aus der Dose herausbefördert wird. Das Mittel wird normalerweise in das Gesicht, am besten in den Bereich der Augen gesprüht. Somit erleidet der Täter ein sehr starkes Brennen und verliert die Sicht. In dieser Zeit kann man davonlaufen.Pfefferspray wird aus verschiedenen Extrakten der Chillipflanze hergestellt. Dies macht ihn auch so „scharf“ bzw. sehr gefährlich. Manche Dosen beinhalten auch Pfefferextrakte.

Bei der Anwendung des Pfeffersprays ist besondere Vorsicht geboten. Es sollte niemals an Tieren oder ungefährlichen Menschen getestet werden. Auch wenn man das Pfefferspray nicht direkt auf die Haut sprüht, kann es sehr gefährlich werden, da Dämpfe aufsteigen könnten. Falls man trotz höchster Vorsicht etwas auf die Haut bekommt, sollte man das Mittel so schnell wie möglich abwaschen. Gut geeignet ist hier einfaches, klares Wasser. Trotzdem kann es sein, dass der Pfefferspray die Haut reizt. In schlimmen Fällen sollte man einen Hautarzt aufsuchen.

Auch viele Polizisten verwenden den Pfefferspray bei Angriffen durch Demonstranten oder andere Aufstände. Aber auch hier ist es wieder der Fall – die Polizisten dürfen den Angreifer erst attackieren, wenn er es getan hat. Falls dieser eine Waffe hat, und kurz vor dem Angriff steht, darf natürlich auch mit dem Pfefferspray gesprüht werden.

Aufbewahrung von Pfefferspray

Der Spray sollte möglichst bei jedem mobilen Einsatz mit dabei sein. Als Frau verstaut man ihn am besten in der Hand- oder in der Jackentasche. Zuhause sollte der Pfefferspray trocken und kühl gelagert werden. Ein normaler Schrank eignet sich bereits hervorragend für die Ablage des Pfeffersprays.